Die Schwarzkopf Bänder und andere Richard Strauss Raritäten
Es war ein Gipfeltreffen von zwei weltbekannten Klassik-Stars, und es scheiterte spektakulär. Die berühmte Sopranistin Elisabeth Schwarzkopf und der geniale Pianist Glenn Gould trafen im Januar 1966 auf vielfach geäußerten Wunsch Goulds in New York zusammen, um Lieder von Richard Strauss aufzunehmen. Obwohl Glenn Gould von Schwarzkopfs Stimme begeistert war, scheiterten die Aufnahmen. Die Sängerin war für ihr strenges Partiturlesen bekannt, während Gould die musikalischen Angaben des Komponisten äußerst frei auslegte, sich aber jedem gemeinsamen Abhören der aufgenommenen Takes beharrlich verweigerte.

Nur die drei “Ophelia-Lieder” aus der Aufnahme waren bisher veröffentlicht worden. Auf dieser CD sind auch erstmals drei weitere Strauss-Lieder aus der Aufnahme als Welterstveröffentlichung zu hören: “Wer lieben will, muss leiden” op. 49 Nr. 7, “Morgen” op. 27, Nr. 4 und “Winterweihe” op. 48 Nr. 4. Außerdem ist auf der CD eine Aufnahme von Strauss` “Burleske” mit Glenn Gould und dem Toronto Sinfonieorchester unter Vladimir Golschmann sowie ebenfalls als Welterstveröffentlichung eine private Solo-Aufnahme der “Burleske”, bei der Gould auch singend zu hören ist, enthalten.